Die Magie kehrt zurück

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Beschreibung

Inhaltsverzeichnis: – Vorwort – Schamanen und Magier
– Die vier Ebenen der Realitätswahrnehmung
• Die erste Ebene
• Die zweite Ebene
• Die dritte Ebene
• Die vierte Ebene
– Die 3 Funktionen des selbst
– Negative Energie – gibts die überhaupt?
– Selbstliebe und Selbstwertgefühl
– Mitleid und Mitgefühl
– Trauer
– Konflikte lösen
– Aufmerksamkeit lenken
– Macht und Respekt
– Beten und Anrufen
– Kraftatem und Atemkraft
– Essen und Trinken
– Der Innere Garten
– Umgang mit Kraftplätzen
– Zeitreisen
– Parallelleben
– Nachbemerkung

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Vorwort
Schon als ich „“Magie ist keine Hexerei““ geschrieben habe, war mir klar, daß ich zumindest einen zweiten Band dazu schreiben muß und werde. Ich hatte nämlich einige Themen ausgespart, von denen ich annahm, sie seien für den magischen Lehrling fürs erste doch ein bißchen befremdlich. Schließlich bedarf es einiger Übung, um aus jahre- und jahrzehntelang geübten Gedankenmustern, aus der Bequemlichkeit tradierter Meinungen und aus dem alltäglichen Schlendrian herauszufinden.

Wenn man sich mit dem magischen Weltbild ernsthaft befaßt, wenn man sich seiner Macht in der alltäglichen und nicht alltäglichen Welt einmal bewußt geworden ist, wird es gleichzeitig sehr spannend, aber auch „“anstrengend““ in diesem Leben. Dann ist alles, buchstäblich alles, in unserem Erleben nicht mehr von der eigenen Erwartung, den eigenen Hoffnungen und Ängsten zu trennen, dann sind die äußere und die innere Welt nicht mehr unterschiedliche Bereiche, dann werden wir die Verantwortung für unsere selbstgeschaffene Wirklichkeit nicht mehr los.

Die Basis jeder magischen oder schamanischen Arbeit ist daher die Entscheidung, diese machtvolle schöpferische Position einzunehmen.

In Wahrheit ist natürlich jedes Verhalten, jeder Blickwinkel auf die Realität das Ergebnis eines Entschlusses. Auch wenn sich jemand lieber nicht so exponiert, es vorzieht, sich als Produkt oder Opfer seiner Eltern, Vorgesetzten oder der „“Gesellschaft““ zu fühlen, hat er sich dafür und damit gegen einen eigenverantwortlichen Umgang mit seiner Energie und seinen Möglichkeiten entschieden. Aus der Sicht des Magiers gibt es keine Alternative! Jeder entscheidet sich, so oder so, bewußt oder unbewußt.

Wobei ich durchaus auch sehen kann, daß die Rolle des vom Schicksal Gebeutelten gewisse Vorteile hat, sofern man sie als solche betrachtet: Ein Mensch, der sich von Erziehung, Milieu und Umständen bestimmt sieht, hat immer einen Schuldigen, auf den er böse sein kann, wenn einmal irgendetwas nicht nach Wunsch verläuft. Er kann sich für immer in der Illusion wiegen, daß er die wunderbarsten Dinge erfunden und bewerkstelligt hätte, wenn er bessere Voraussetzungen dazu vorgefunden hätte. Er ist überhaupt der liebste und beste Zeitgenosse, nur halt leider von den Widrigkeiten des Alltags und von unsensiblen Mitmenschen an der Entfaltung seiner Qualitäten gehindert.
Solche Ansichten haben wir doch alle schon gehört, nicht wahr?

Die Kehrseite der Medaille sieht meistens dann ein wenig rosiger aus, was ich manchmal nicht ganz ohne Ironie bemerke: Wenn diesen armen Opferlämmern dann doch einmal etwas Beeindruckendes gelingt, ist das nicht nur ganz allein ihr Verdienst und nicht mehr Fügung, ja sie gehen sogar so weit zu meinen, daß es eine doppelt so hoch zu bewertende Leistung sei, da sie diese trotz der ganzen üblichen Querelen und Schwierigkeiten zustande gebracht hätten.

Wie gesagt, es hat gewisse Vorteile, so zu denken, aber es hat auch gravierende Nachteile: Spätestens wenn die eigene Existenz wirklich bedroht ist, sei es durch beruflichen Mißerfolg, durch privates Unglück oder Krankheit, wenn es also nichts mehr nützt, einen Außenfeind für die eigene Befindlichkeit verantwortlich zu machen und zu bekämpfen, weil es keine tröstlichen Aussichten mehr gibt, ist man mit diesem Weltbild an unüberwindliche Grenzen gestoßen. Ob man „“unschuldig““ oder „“schuldig““ auf einen Abgrund zusteuert, macht dann wenig Unterschied.
So ist es sicher kein Zufall, daß besonders Menschen in Extremsituationen ihr bisheriges Denken umkrempeln und auf die Suche nach neuen Ideen gehen. Auch mir begegnen immer wieder Menschen, die nach einer Krebserkrankung, in der Phase der Ehescheidung oder mitten in einem beruflichen Fiasko Bilanz ziehen und zu dem Schluß kommen, daß ihre bisherige Denkweise sie an den Punkt gebracht hat, an dem sie sich jetzt befinden. Und gleichzeitig spüren diese Menschen in der Krise auch, daß das noch nicht alles gewesen sein kann, daß es da offenbar noch ein paar Möglichkeiten gibt, die sie bisher noch nicht in Betracht gezogen hatten.

Eine weniger dramatische, aber doch bezeichnende Geschichte habe ich vor Jahren in Brasilien erlebt. Wir waren in einen Tempel von japanischen Buddhisten in der Nähe von Sao Paulo gekommen, um dort einen Beitrag für eine Fernsehdokumentation über Schamanen und Spiritisten zu drehen. An diesem Tag sollte eine Zeremonie stattfinden, bei der Hunderte von Menschen mit nackten Füßen über glühende Kohlen gehen.

Mit in unserer Gruppe war ein sehr erfolgreicher kalifornischer Bauunternehmer, Dick, und sein Medizin studierender Sohn, Danny, denen die Vorstellung, über rotglühende Holzkohlen zu gehen, kalte Schauer über den Rücken gejagt hat. Dick kam zu mir, um mich zu nach meinen Absichten zu fragen. Für mich war es ganz klar, daß ich mich auf das Abenteuer einlassen würde, wenn die zuständigen Priester keinen Grund sähen, mich daran zu hindern. Und das sagte ich ihm. „“Aber das ist verrückt““, antwortete er, was ich nur bestätigen konnte. Ver-rückt, aus dem Bereich gerückt, den wir bisher für ganz normal gehalten hatten. Ja sicher, das war es.

Bis der riesige Holzstoß heruntergebrannt war, hatte Dick mehrere Stunden Zeit, sich mit dieser ungewohnten, befremdlichen Vorstellung auseinanderzusetzen, und kam zu dem Schluß, daß er nie wieder so denken könnte wie früher, sollte etwas, was er bis zu diesem Tag für unmöglich gehalten hatte, doch möglich sein. Sollte er über diese Glut gehen können, ohne sich zu verbrennen. Sein gesamtes Weltbild wäre in Frage gestellt. Weil er aber mit seiner gewohnten Denkweise seit Jahren sehr erfolgreich war, werde er dieses Risiko, die Welt neu und vielleicht weniger gewinnträchtig betrachten zu müssen, bestimmt nicht eingehen.

Zu meiner Verblüffung sind dann sowohl Vater Dick als auch Sohn Danny über die Kohlen gegangen und waren darüber verblüfft, aber gleichzeitig auch sehr stolz darauf. Detail am Rande: Als nächstes ist ihnen aufgefallen, daß sie kein Dokument des spektakulären Vorfalls hatten. Also ist Dick nochmals drüber geschritten, Danny hat fotografiert, und dann hat Danny die Prozedur wiederholt, und Dick hat das entscheidende Foto gemacht. Und damit sie ganz bestimmt nie wieder vergessen könnten, was sie in Sao Paulo erlebt hatten, sind die beiden am nächsten Tag losgezogen, haben eine Amethystdruse von 1,5 Tonnen Gewicht erworben und nach Kalifornien verschiffen lassen.

Was ich damit sagen will, ist folgendes: Das Risiko besteht ganz real, daß Sie nach den ersten Erfahrungen mit magischer Arbeit nie wieder so tun können, als gäbe es diese Möglichkeit im Universum nicht. Sie können diese Erfahrung nicht mehr ungeschehen machen, sie werden nie wieder so denken können wie bisher.

Aber Sie haben damit auch eine Türe aufgemacht zu ganz neuen Dimensionen des Lebens und den Zugang zu Ihrem eigenen geistigen Potential gefunden. Sie gestalten alle Bereiche Ihres Daseins im Einklang mit den kosmischen Gesetzen macht- und liebevoll mit. Dann sind Sie wirklich Meister/Meisterin Ihres Schicksals!