Reise nach Ixtlan

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Reise nach Ixtlan

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Artikelnummer: 3596218098

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Beschreibung

Kein Zweifel, Carlos Castaneda zeigt sich in diesem Buch als ein ausgezeichneter Erzähler. Er vermag extreme Sinneswahrnehmungen und außergewöhnliche Bewußtseinszustände nüchtern und suggestiv zugleich zu schildern. Die Dialoge zwischen ihm undDon Juan, die Beschreibungen der Wüstenlandschaft von Arizona, die gewissenhafte Aufzeichnung der eigenen Empfindungen im Angesicht bizarrer Phänomene, dies alles verrät einen außerordentlich sensiblen und sprachgewandten Schriftsteller. (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Während im Mittelpunkt der ersten beiden Zyklen seiner Unterweisungen »Die Lehren des Don ]uan« und »Eine andere Wirklichkeit« noch die Versuche standen, unter der Anleitung seines alten Schamanen und Freundes die geheimnisvolle Welt der Yaqui-Zauberer mit Hilfe psychotroper Pflanzen zu ergründen, um ein »Mann des Wissens« zu werden, so sind es jetzt seine Bemühungen, in jene neuen Wirklichkeits- und Bewußtseinsebenen der »Anderen Realität« ohne jegliche Hilfsmittel vorzudringen. Er lernt den faszinierenden und mühsamen Weg eines »Mannes der Macht« zu gehen, wobei »Macht« nicht »Macht« über andere Menschen bedeutet, sondern »Kraft« oder »Energie«, er lernt die Welt zu »sehen«, d. h. zu erfahren, nicht nur zu schauen, und er lernt schließlich die größte Kunst eines brujos – »die Welt anzuhalten«.

»Seine Geschichte«, so schreibt die New York Times, »entfaltet sich mit einer für Anthropologen einmaligen erzählerischen Kraft. Ihr Schauplatz – von den glitzernden Lavamassen der mexikanischen Wüste bis hin zum kargen Interieur der baufälligen Hütte Don Juans – gewinnt Wirklichkeit. Es ist eine genauso detailliert ausgefeilte Welt wie etwa Faulkners Yoknapatawpha County. Castaneda versteht es, seine Leser unmittelbar teilnehmen zu lassen – der Druck mysteriöser Winde und das Erzittern der Blätter in der Dämmerung, der Jäger eigenartige Wachsamkeit gegenüber Gerüchen und Geräuschen, die Kargheit indianischen Lebens, das herbe Aroma des Tequilas und der ekelhaft faserige Geschmack von Peyote, das alles wird lebendig. Es ist ein herrlich gegenständlicher Rahmen, und das trotz aller gespenstischen Unheimlichkeit der Ereignisse, die sich darin abspielen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung: »Kein Zweifel, der Amerikaner Carlos Castaneda zeigt sich in diesem Buch ›Reise nach Ixtlan‹ als ein ausgezeichneter Erzähler. Er vermag extreme Sinneswahrnehmungen und außergewöhnliche Bewußtseinszustände nüchtern und suggestiv zugleich zu schildern. Die Dialoge zwischen ihm und dem Indianer Don Juan Matus, die Beschreibungen der Wüstenlandschaft von Arizona, die er mit Don Juan durchstreift, die gewissenhafte Aufzeichnung der eigenen Empfindungen im Angesicht bizarrer Phänomene, dies alles verrät einen außerordentlich sensiblen und sprachgewandten Schriftsteller.«